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Freiwillige Feuerwehr: Straßen rund um den Kurplatz rücksichtslos zugeparkt
Erneut gemeinsam unterwegs waren am Freitagmittag die Mitglieder der
Inselwehr zusammen mit der Besatzung des Rettungswagens des Landkreises
Aurich. Diese hatten nach einem Notfall in einem Appartementhaus um
Unterstützung beim Transport des Patienten aus dem ersten Obergeschoss
gebeten.
Da die Flure sowie der Treppenraum für eine Trage zu eng
waren, wurde die Variante per Drehleiter über ein Fenster zur Straße
gewählt. Dieses Modell wird auf der Insel gerne genutzt, da es die
schonendste Variante für Patienten und Helfer ist. Gewohnt routiniert
arbeiteten die beiden Hilfsorganisation diesen Einsatz zügig ab, und
konnten den Patienten später zur weiteren Behandlung ans Festland
verbringen.
Problematisch gestaltete sich hingegen die Anfahrt zur Einsatzstelle.
Durch den neuen Standort im Zwischendeichgelände sind zahlreiche
Anfahrtswege für die Feuerwehr deutlich besser geworden, da die
Fahrzeuge den Ortskern umfahren können. Nicht jedoch, wenn die
Einsatzstelle eben im Ortskern liegt. Die Straßen rund um den Kurplatz
stellen hier eine besondere Problematik dar, da diese immer wieder mit
unzähligen Fahrrädern rücksichtslos zugeparkt werden. So auch in diesem
Fall. Dies hatte zur Folge, das die Drehleiter bereits am Ortseingang
stecken geblieben ist. Wertvolle Minuten vergingen, ehe die Straße von
den Rädern befreit werden konnte. Ein Umstand, auf den die Führung der
Wehr bereits mehrfach bei der Verwaltung hingewiesen hat, jedoch leider
ohne Erfolg. Bisher blieb die Kommune in diesem Fall untätig.
Das Fazit der Feuerwehr ist klar: der Weg zum Strand beginnt für den
Rettungsdienst und die Inselwehr bereits am Ortseingang. Gleiches gilt
für eine Vielzahl großer Objekte am Ortskern. Jeder hinterfragt, ob die
Anzahl der Rettungswagen ausreichend ist, stellt aber sein Fahrrad so
ab, das diese die Einsatzstelle ohnehin nur über Umwege erreichen.
TEXT UND FOTOS: AREND JANSSEN-VISSER

