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Aus der Region: Norderneyer Kurdirektor kritisiert Zeitpunkt des Schienenersatzverkehrs

Beigetragen von JNN am 27. Jul 2026 - 11:34 Uhr

Bild 0 von Norderneyer Kurdirektor kritisiert Zeitpunkt des Schienenersatzverkehrs

Mit Beginn der NRW-Ferien wurde auch die Bahnverbindung nach Norddeich-Mole für drei Wochen eingestellt, die Züge enden in Leer (JNN berichtete mehrfach). Von dort gibt es derzeit einen Schienenersatzverkehr, der aber wohl mehr schlecht als recht funktioniert. Auch unsere Nachbarinsel Norderney ist gleichermaßen betroffen, dort hatte sich Kurdirektor Wilhelm Loth gegenüber dem „Norderneyer Morgen“ dazu geäußert. Den Beitrag unsererer Kollegin Anja Pape vom NOMO finden Sie unter „Weiterlesen“.

Der Schienenersatzverkehr zwischen Leer und Norddeich Mole sorgt beim Staatsbad für Unverständnis. Kurdirektor Wilhelm Loth kritisierte bei einem Pressegespräch vor allem den Zeitpunkt der Bauarbeiten mitten in der Hauptreisezeit.

Nach seiner Auffassung wird bei der Planung den Werksferien von Volkswagen ein höheres Gewicht eingeräumt als den Interessen einer Tourismusregion an der Nordseeküste. Für Norderney falle der Schienenersatzverkehr ausgerechnet in eine Zeit mit besonders vielen an- und abreisenden Urlaubsgästen. (Anmerkung der JNN-Redaktion: Für Juist auch.)

Loth stellte nicht die Notwendigkeit der Bauarbeiten infrage. Kritik übte er viel mehr an der Terminierung. Eine verlässliche Anreise sei für eine Tourismusdestination von zentraler Bedeutung. Zusätzliche Umstiege und längere Fahrzeiten erschwerten den Gästen die Anreise und könnten sich negativ auswirken. Der Kurdirektor sprach sich dafür aus, bei künftigen Planungen die Belange der Tourismusregionen stärker zu berücksichtigen.

TEXT: NORDERNEYER MORGEN/ANJA PAPE